Werbung
  • Politik
  • nd-Soliaktion: Teilen macht satt

Mit STEPS gegen Tabuthemen

Die Aktivistin Elaine Maane über ihre Motivation und ihre Ziele

  • Lesedauer: 3 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Elaine Maane ist eine fröhliche Frau. Sie besucht den Weltfriedensdienst, um den Menschen in Deutschland von ihrer Arbeit im südlichen Afrika zu erzählen. Ihr Engagement ist bemerkenswert. Nach dem Tod ihres Mannes stand sie plötzlich allein da mit ihrem kleinen Sohn, der Diagnose, selbst HIV-positiv zu sein, dem Sterben enger Verwandter ... Elaine Maane verschreibt sich voll und ganz der Arbeit von STEPS. Das Projekt im südlichen Afrika dreht Filme zu Tabuthemen und diskutiert nach den Vorführungen mit dem Publikum über diese Missstände. Über ihre Arbeit sprach mit ihr Kira Wesbuer, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kampagnen- und Bildungsarbeit beim Weltfriedensdienst macht.
Elaine Maane ist eine fröhliche Frau. Sie besucht den Weltfriedensdienst, um den Menschen in Deutschland von ihrer Arbeit im südlichen Afrika zu erzählen. Ihr Engagement ist bemerkenswert. Nach dem Tod ihres Mannes stand sie plötzlich allein da mit ihrem kleinen Sohn, der Diagnose, selbst HIV-positiv zu sein, dem Sterben enger Verwandter ... Elaine Maane verschreibt sich voll und ganz der Arbeit von STEPS. Das Projekt im südlichen Afrika dreht Filme zu Tabuthemen und diskutiert nach den Vorführungen mit dem Publikum über diese Missstände. Über ihre Arbeit sprach mit ihr Kira Wesbuer, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kampagnen- und Bildungsarbeit beim Weltfriedensdienst macht.

Elaine Maane ist eine fröhliche Frau. Sie besucht den Weltfriedensdienst, um den Menschen in Deutschland von ihrer Arbeit im südlichen Afrika zu erzählen. Ihr Engagement ist bemerkenswert. Nach dem Tod ihres Mannes stand sie plötzlich allein da mit ihrem kleinen Sohn, der Diagnose, selbst HIV-positiv zu sein, dem Sterben enger Verwandter ... Elaine Maane verschreibt sich voll und ganz der Arbeit von STEPS. Das Projekt im südlichen Afrika dreht Filme zu Tabuthemen und diskutiert nach den Vorführungen mit dem Publikum über diese Missstände. Über ihre Arbeit sprach mit ihr Kira Wesbuer, die derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kampagnen- und Bildungsarbeit beim Weltfriedensdienst macht.

nd: Was treibt Sie an?
Maane: «Ich bin sehr leidenschaftlich, wenn es um gesellschaftliche Veränderungen und das Eintreten für Menschenrechte geht. Ich will junge Menschen ermutigen, sich mit den sozialen Problemen, mit ihrer gesamten Umwelt zu beschäftigen. Manche sagen, dass ich eine Aktivistin bin. Ich sage, ich bin einfach eine Frau, die sich mehr Frieden in dieser Welt wünscht.»

Was tun Sie, um dieses Ziel zu erreichen?
«Durch die Arbeit bei STEPS kann ich viele Menschen erreichen. Ich stoße Dialoge in Gegenden an, in denen bestimmte Themen tabu sind. Ich will diskutieren, wie wir Frieden erreichen, Frieden unter uns und mit der Natur. Landraub und die Zerstörung von Natur entfachen Konflikte und zertrümmern den Frieden. In Afrika passiert das wirklich oft.

Und was können Sie mit STEPS tun?
Wir tun unser Bestes. Unser Ziel ist es, Menschen einzubinden, mit ihnen Filme zu drehen, ins Gespräch zu kommen und eine bessere Gesellschaft zu diskutieren. Unsere Filme tragen diese Denkanstöße in viele Gegenden des südlichen Afrikas.

Wie sind Sie zu STEPS gekommen?
Ich habe erst für die »Nationale Vereinigung von Menschen mit HIV/Aids in Südafrika« gearbeitet. Ich konnte den Menschen eine Stimme geben, um die Infizierung Neugeborener durch ihre Mütter zu verhindern. Daraufhin habe ich die Organisation »Mütter für werdende Mütter« gegründet. Diese ist inzwischen weltweit aktiv. Als ich zu STEPS kam, drehten sie gerade viele Filme zum HIV-Thema. Das hat mich angesprochen. Ich bin sehr engagiert bei diesem Thema. Doch durch die Arbeit hat sich mein Blick erweitert, inzwischen liegt mein Fokus auf Menschenrechten. Heute behandeln unsere Filme ganz unterschiedliche Themen wie Demokratie, Armut und Umwelt.

Was ist Ihre Motivation, Ihr Leben so sehr auf andere zu fokussieren?
Wir leben in schwierigen Zeiten: Es besteht ein hoher sozialer Druck, besonders für junge Menschen in Afrika, in Europa, eigentlich überall auf der Welt. Ich glaube, nicht viele Menschen haben jemanden, der sie ermutigt. Deshalb möchte ich das mit meiner Arbeit tun. Ich glaube, es ist wichtig, junge Menschen aufzubauen. Nur so entsteht Veränderung. Wenn ich alt bin, möchte ich zurückblicken und sagen, dass ich Menschen verändert habe, zumindest einige wenige. Manchmal ermüdet das, aber es ist der kleine Beitrag den ich leisten kann: Frieden ist einfach meine große Liebe.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen