Werbung

Proteste gegen neues Streikrecht

Griechenland: Gewerkschaft PAME blockiert Regierungssitz

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Athen. Aus Protest gegen geplante Änderungen des Streikrechts haben Mitglieder der kommunistischen Gewerkschaft PAME am Mittwochmorgen den Haupteingang des Regierungssitzes in der griechischen Hauptstadt Athen blockiert. Bereits am Vorabend waren Mitglieder der PAME ins Arbeitsministerium eingedrungen und bis ins Büro der Ministerin Evi Achtsioglou gelangt. Sie werfen ihr und der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras vor, das Streikrecht zunichte zu machen, für das Generationen von Arbeitern »ihr Blut vergossen« hätten.

Im Rahmen der harten Spar- und Reformpolitik soll am kommenden Montag ein Gesetzesbündel vom Parlament in Athen gebilligt werden. Unter anderem soll damit das Streikrecht eingeschränkt werden. Für die nächsten Tage haben die Gewerkschaften weitere Proteste angekündigt. dpa/nd Seite 8

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!