Antisemitische Pressebilder

Welche Rolle spielten osteuropäisch-jüdische Migranten und Migrantinnen in der Entwicklung des deutschen Antisemitismus zwischen 1918 und 1933? Wie und mit welchen Eigenschaften wurden die sogenannten Ostjuden von deutschen Antisemiten beschrieben? Wie oft wurden sie in der Presse erwähnt - und wann wurden sie in diesen Artikeln von den deutschen Juden getrennt, wann gleichgestellt?

Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen hat Alexander Kliymuk die Zeitung »Völkischer Beobachter« (bis 1920 »Münchner Beobachter«) ausgewertet, die ab Ende 1920 zum offiziellen Presseorgan der NSDAP wurde. Der 1991 in Tartu, Estland, geborene Wissenschaftler studierte Internationale Beziehungen in St. Petersburg und ist freier Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Am 14. Januar hält er dort (14 Uhr, Eintritt frei) einen Vortrag über das Ostjudenbild im antisemitischen Diskurs der Weimarer Republik. nd

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