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Solidaritäten

Abschied I

Steve Bannon, Donald Trumps ehemaliger Chefstratege und Wahlkampfleiter, verlässt die Nachrichten-Website Breitbart News. Er war dort zuletzt Herausgeber. »Bannon und Breitbart arbeiten an einer glatten und ordnungsgemäßen Übergabe«, heißt es in einem Bericht der Website. Man sei dankbar für das gemeinsam Erreichte: »Steve ist ein geschätzter Teil unseres Vermächtnisses.«

Mit Bannons Demission schließt sich im Eiltempo ein Kreis, der den Publizisten erst ins Innere der Macht gesogen und von dort wieder hinausgeschleudert hat. Bannon war seit vergangener Woche unter Druck geraten, weil er in dem Buch »Fire and Fury« des Journalisten Michael Wolff ausführlich mit sehr kritischen Äußerungen über Trumps Familie zu Wort kommt. Am Wochenende hatte Bannon ausführlich sein Bedauern geäußert, die Äußerungen inhaltlich aber nicht bestritten. Am Montag hatte das Weiße Haus erklärt, trotz des Bedauerns habe Bannon derzeit keine Chance auf eine Rückkehr.

Bannons Abgang wurde laut US-Medienberichten durch den Druck der konservativen Milliardärsfamilie Mercer erzwungen, die Anteile an »Breitbart« hält. Die auch als Großspenderin einflussreiche Unternehmerin Rebekah Mercer hatte sich nach Veröffentlichung von »Fire and Fury« von Bannon losgesagt und ihre Solidarität mit Trump bekundet. Agenturen/nd

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