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Das British Museum wird mit der Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy (TU Berlin) und ihrem Forschungsprojekt zur weltweiten Verlagerung von Kulturgütern kooperieren. Das Museum und die Technische Universität (TU) Berlin unterzeichneten dafür ein Grundsatzabkommen, wie die TU mitteilte. Die Londoner seien der ideale Partner, erklärte Savoy. Seit Jahren arbeite das Museum mit jenen Regionen zusammen, aus denen seine Sammlungsstücke stammen, und organisiere dazu Ausstellungen und ein Vermittlungsprogramm - auch in den digitalen Medien.

Für Herbst 2018 ist ein erstes gemeinsames Kolloquium geplant. Savoys Forschungsgruppe hatte im September 2017 an der TU und dem Collège de France in Paris ihre Arbeit aufgenommen und wird vor allem aus Mitteln des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert, den Savoy bekommen hat. Für drei Jahre forscht ein Team aus 15 Wissenschaftlern zu den Folgen von Kulturgutverlagerungen in Kriegs- und Friedenszeiten.

Savoy hatte im Sommer 2017 eine Diskussion über den Umgang des geplanten Humboldt-Forums mit den ethnologischen Sammlungen ausgelöst. Savoy war zuvor frustriert aus der Expertenkommission des Humboldt-Forums ausgetreten. dpa/nd

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