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Deutscher Kabarettpreis

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Digitaler Wandel, Sexismus und rechte Ideologien: Die Verleihung des Deutschen Kabarettpreises in Nürnberg zeigt die Schattenseiten der heutigen Zeit auf. Der Satiriker Mathias Tretter, der sich das Gedankengebäude der rechten »Identitären Bewegung« vornimmt und es spielerisch demontiert, ist am Samstagabend mit dem Deutschen Kabarettpreis 2017 geehrt worden. Schlecht zu sprechen ist der aus Würzburg stammende Künstler auch auf den rasanten digitalen Wandel. Dadurch entmündige sich der Mensch selbst. Der 45-Jährige thematisiert laut dem Nürnberger Burgtheater auf ebenso humorvolle wie bissige Weise die massiven Veränderungen in Politik und Gesellschaft und den Wandel in der Medienlandschaft, die diese mit sich bringen.

Den Sonderpreis haben die beiden Kölner Adrian Engels und Markus Riedinger bekommen, besser bekannt als das Duo ONKeL fISCH. »Wer politisch-satirische Analyse in einer zeitgemäßen Form erleben« wolle, sei bei den beiden Kabarettisten genau richtig.

Der Förderpreis ist an die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart verliehen worden. Die 25-Jährige brilliert mit ihrem pointierten und bitterbösen Können. Manches Mal bleibt einem das Lachen im Hals stecken - etwa wenn die junge Österreicherin auf die MeToo-Kampagne um sexuelle Übergriffe zu sprechen kommt.

Der seit 1991 alljährlich von der Stadt Nürnberg und dem Burgtheater verliehene Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen der Kabarettszene im deutschsprachigen Raum. dpa/nd

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