Kuschelig wird das nicht

Auf der Leipziger Buchmesse im März wollen die #VerlageGegenRechts aufklären

  • Von Samuela Nickel
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Auf der Leipziger Buchmesse werden wieder rechte Verlage ausstellen. Ihre Initiative VerlageGegen-Rechts fordert die Veranstalter auf, sich zu demokratischen Grundsätzen wie der Meinungsfreiheit zu bekennen und Konsequenzen zu ziehen. Was meinen Sie damit?

Wir sind der Meinung, dass die Präsenz der rechten Verlage nicht einfach nur hingenommen werden sollte. Wir verstehen, dass die Messe keine Handhabe hat, diese auszuladen, aber trotzdem finden wir, dass man das nicht unwidersprochen lassen sollte. Und deshalb haben wir die Möglichkeit gesucht, auch unsere Meinung zu sagen.

Wie ist die Initiative VerlageGegenRechts überhaupt entstanden?
Sie entstand eher spontan. 2016 wurden auf der Leipziger Buchmesse bei den stillen Protesten am Stand des »Compact«-Verlags ...

... eines Verlags, der politische Propaganda für AfD und Pegida betreibt.
Richtig. Also wir haben dort Schilder hochgehalten, auf denen »Verlage gegen Rechts« ...

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