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Sexismus im Theater

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Die Schauspielerin Nina Hoss hat »einen täglichen Sexismus« auch in Deutschland beklagt. Dieser werde schon in scheinbar harmlosen Bemerkungen deutlich, sagte die 42-Jährige. »Es geht jetzt nicht um Political Correctness, sondern darum, dass die Strukturen sich verändern müssen.«

Um die Situation zu verbessern, müssten aus ihrer Sicht mehr Frauen in Leitungsfunktionen kommen. »Nur dann wird sich die Art verändern, wie wir miteinander umgehen.« Dafür sei eine Quote nötig, »auch bei Theaterintendanten«, forderte Hoss. »Bislang herrscht in den Gremien eine Klüngelei von Männern, die sich gegenseitig die Jobs zuschieben.« Das bedeute nicht, dass Frauen automatisch bessere Chefs seien. Frauen müssten aber erst einmal in den wichtigen Jobs vertreten sein, »damit sie dort Mist oder etwas Tolles machen können«. »Sonst ändert sich ja nie etwas«, sagte Hoss. Agenturen/nd

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