Werbung

Baukonzern Binladin nicht verstaatlicht

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Riad. Der saudiarabische Konzern Binladin hat Berichte über seine Verstaatlichung zurückgewiesen. In einer Stellungnahme vom Samstag hieß es, der Bauriese »bleibt ein privates Unternehmen im Besitz seiner Anteilseigner«. Mehrere internationale Medien hatten zuvor berichtet, die Regierung Saudi-Arabiens habe das Unternehmen nach der Festnahme ihres Vorstandsvorsitzenden vor zwei Monaten übernommen. »Einige Anteilseigner mögen einem Vergleich zugestimmt haben, der die Übertragung von Aktien an die Regierung von Saudi-Arabien beinhaltet«, räumte Binladin ein, ohne auf den Umfang der abgegebenen Anteile einzugehen. Wegen finanzieller Probleme musste der Konzern 2016 Zehntausende Arbeiter entlassen und befindet sich derzeit im Umbau. Der Vorstandsvorsitzende Bakr bin Laden war vor zwei Monaten zusammen mit Dutzenden anderen hochrangigen Managern und Politikern in einer Anti-Korruptionskampagne des saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman festgenommen worden. Die 1931 gegründete Binladin-Gruppe ist eines der einflussreichsten Unternehmen im Königreich. Sie gehört der Familie des 2011 getöteten Al-Kaida-Führers Osama bin Laden. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!