Werbung
  • Politik
  • Rassistischer Angriff in Magdeburg?

Mutter und Zehnjähriger beleidigt und geschlagen

Familie mit »indischen Wurzeln« wurde laut Polizei in einem Supermarkt in Magdeburg attackiert / Zeugen ordnen Täter der rechten Szene zu

  • Von Katharina Schwirkus
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Magdeburger Polizei sucht nach einem Mann, der am Samstagnachmittag eine Frau und ihren zehnjährigen Sohn gewalttätig angegriffen haben soll. Die 33-jährige Deutsche aus Magdeburg, die laut Polizei »indische Wurzeln« habe, sei mit ihrem Sohn in der Lübecker Straße von einem Unbekannten zunächst beleidigt worden. Nachdem der Junge darauf mit dem Zeigen des ausgestreckten Mittelfingers reagierte, habe der mutmaßliche Täter die Frau am Hals und den Sohn ins Gesicht geschlagen. Laut Polizei würgte der Unbekannte den Zehnjährigen, »bis ein Zeuge helfend einschritt«. Beim Weggehen äußerte der Angreifer weitere Beleidigungen. Die beiden Opfer blieben unverletzt.

Obwohl der Tathergang von der Polizei sehr detailliert beschrieben wird, ist in sozialen Medien eine Debatte über das Geschehen entfacht. Auf Facebook und Twitter äußerten einige Nutzer, dass sie das Verhalten des Unbekannten nachvollziehen könnten oder gar unterstützten.

Trotz der hitzigen Debatte im Internet und einigen Anrufen bei der Polizei in Magdeburg sagte der Polizeisprecher Marc Becher gegenüber »nd«: »Leider haben sich auf die Täterbeschreibung bisher noch keine Zeugen bei uns gemeldet.« Der Täter wird als 1,80 Meter groß und schlank beschrieben, er sei kahlköpfig und im Nacken tätowiert. Er wird von Zeugen als augenscheinlich der rechten Szene zugehörig beschrieben.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen