Kein Konto, keine Entschädigung

Jamaika: Mehr als 150 Menschen warten auf Kompensation für eine Militäraktion

  • Von Hans-Ulrich Dillmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Jamaikas Hauptstadt Kingston herrschte im Mai 2010 Ausnahmezustand: Tagelang lieferten sich Polizei- und Militäreinheiten der drittgrößten Karibikinsel Schusswechsel mit Gangstern, als sie versuchten, den Paten von Tivoli Gardens und Chef der Shower Posse-Bande, Christopher »Dudus« Coke, zu verhaften, um ihn danach in die USA wegen Drogen- und Waffenhandels auszuliefern.

Mehrere Polizeistationen wurden von bewaffneten Dudus-Männern gestürmt und in Brand gesetzt, ein Revier brannte vollständig aus. 73 Menschen starben, darunter drei Polizisten. Coke wurde dabei nicht gefunden, sondern erst vier Wochen später festgenommen. Inzwischen wurde ihm in den USA der Prozess gemacht.

Nach offiziellen Angaben wurden 418 Menschen als Opfer der Operation anerkannt. Sie sollten nach langem bürokratischen Ringen von staatlicher Seite eine Entschädigung von insgesamt 200 Millionen US-Dollar erhalten. Das bisher nur 261 Personen entschädigt...

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