Werbung

Schulbus mit Kindern kracht in Hauswand

Mindestens 48 Verletzte bei dem Unglück in Baden-Württemberg

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Eberbach. Ungebremst ist ein Schulbus in Eberbach bei Mannheim (Baden-Württemberg) frontal auf eine Hauswand geprallt. Dabei wurden 36 Kinder verletzt - mindestens sechs von ihnen schwer. Bei einigen dieser Kinder schloss die Polizei am Dienstag Lebensgefahr nicht aus. Auch zwei Erwachsene seien schwer verletzt, sagte Polizeisprecher Markus Winter. Rettungshubschrauber brachten die Verletzten in Krankenhäuser.

Der voll besetzte Bus war am Morgen zunächst gegen mehrere Fahrzeuge und danach frontal gegen die Wand eines Elektrofachgeschäfts gekracht. Insgesamt wurden 43 Menschen verletzt, darunter auch der Busfahrer und der Fahrer eines Kleintransporters. Die Kinder in dem Bus waren 9 bis 15 Jahre alt.

Die Kinder, die schwer verletzt wurden, waren laut Polizei im vorderen Bereich des Busses. Fotos von der Unfallstelle zeigten den stark beschädigten Bus, dessen Front nach dem Aufprall deformiert war. Im Inneren waren Sitzbänke nach vorne geklappt. Um den Bus herum lagen Metallteile auf feuchtem Asphalt, Kleinfahrzeuge daneben wirkten wie zusammengeschoben. Der Bus bringe jeden Morgen Schüler aus umliegenden Gemeinden in den Ort mit etwa 15 000 Einwohnern, hieß es.

Sachverständige prüfen, ob das Gebäude, in das der Bus krachte, einsturzgefährdet ist. Fotos der Unfallstelle zeigen eine schwer beschädigte Wand. »Die Experten untersuchen die Statik«, sagte Sprecher Christoph Kunkel. Die Polizei hob die große Hilfsbereitschaft der Anwohner hervor. Viele hätten ihre Garage oder eine Einfahrt frei geräumt, um die Rettungsarbeit zu unterstützen. 17 Seelsorger waren vor Ort, um Verletzte und Angehörige zu betreuen.

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Mannheim (Baden-Württemberg), Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) und Gießen (Hessen) gebracht. 150 Helfer waren im Einsatz.

Im Dezember hatte der Unfall eines Schulbusses in Südfrankreich Entsetzen ausgelöst. Dabei waren vier Kinder beim Zusammenprall des Fahrzeugs mit einem Regionalzug ums Leben gekommen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen