Werbung

Gewerkschaften verlieren Mitglieder

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich unter die Marke von sechs Millionen gerutscht. Dies zeige eine Umfrage unter den Mitgliedsgewerkschaften, berichtete das »Handelsblatt« am Mittwoch. Zur Jahrtausendwende hatte der DGB noch knapp 7,8 Millionen Mitglieder. Die größten Einzelgewerkschaften IG Metall, ver.di und IG BCE hatten ihre Zahlen bereits öffentlich gemacht und unter dem Strich Verluste gemeldet, wie die Zeitung weiter berichtete. So hatte ver.di Ende 2017 erstmals weniger als zwei Millionen Mitglieder. Geschrumpft sind demnach auch die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die dem »Handelsblatt« zufolge nun noch auf rund 190 000 Mitglieder kommt, und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die knapp unter 200 000 Mitglieder gerutscht ist. Stabil geblieben ist laut dem Bericht die Mitgliederzahl der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit 278 243 Mitgliedern. Zulegen konnte demnach einzig die kleinste DGB-Gewerkschaft: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verzeichnet rund 5100 Zugänge und kommt jetzt auf 185 153 Mitglieder. Die IG BAU halte sich noch bedeckt, gebe aber zu, weiter Mitglieder verloren zu haben, so das »Handelsblatt«. Sollten sich die Verluste in der Größenordnung der zurückliegenden fünf Jahre bewegen, hätte die DGB-Mitgliederzahl Ende 2017 bei unter sechs Millionen gelegen, schrieb die Zeitung. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen