Werbung

Studenten demonstrieren gegen Hochschulgesetz von Rot-Rot-Grün

Erfurt. Die geplante Novelle des Thüringer Hochschulgesetzes ruft die Studenten auf den Plan. Parallel zu einer öffentlichen Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Landtages hatte ein Studierenden-Bündnis für Donnerstag zu einer Demonstration in Erfurt aufgerufen. Zu den Forderungen gehört etwa die vollständige Abschaffung der Anwesenheitspflicht für Studenten bei Vorlesungen und Seminaren. Dies sei notwendig, um das Studium besser mit Nebenjobs vereinbaren zu können, sagte ein Sprecher. Gefordert wird auch ein Verbot der Verwendung von Forschungsergebnissen der Hochschulen für militärische Zwecke und der Zusammenarbeit der Hochschulen mit Rüstungsfirmen. Die rot-rot-grüne Landesregierung will mit dem Gesetz unter anderem die Mitsprache von Studenten und Mitarbeitern stärken und die Autonomie der Hochschulen ausbauen. Diese sollen mehr Spielraum etwa bei Investitions- und Personalentscheidungen erhalten. Die Gesetzesnovelle wurde bereits in erster Lesung im Landtag behandelt. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!