Der Tempeldoktor von Angkor Wat

Seit 20 Jahren restauriert ein Professor aus Köln ein Weltkulturerbe in Kambodscha

  • Von Michael Lenz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Diagnosetechnik des Tempeldoktors Hans Leisen besteht aus Fingerknöchelarbeit. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten verarztet der Professor vom Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der FH Köln im fernen Kambodscha die steinernen Tempeltänzerinnen am berühmten Weltkulturerbe Angkor Wat. Apsara nennt man diese zarten Reliefs der hübschen Khmerdamen, von denen 1850 die Wände des ehemaligen Vishnu-Tempels zieren. Viele der Apsaras sind krank. Der Zahn der Zeit, unsachgemäße Restaurierungen aus früheren Jahren wie auch haptisch veranlagte Touristen setzen ihnen zu.

Die Diagnose stellen Leisen, Privatdozentin Dr. Esther von Plehwe-Leisen und ihre Mitarbeiter im »German Apsara Conservation Project« (GACP) durch das Abklopfen der leicht bekleideten Tempelschönheiten eben mit den Fingerknöcheln. »Klingt es hohl, ist das Relief gefährdet«, erklärt Leisen.

Die Therapie ist penibelste Feinarbeit. Erst werden die Apsar...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 668 Wörter (4687 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.