Werbung

Den Entlastungsbetrag vielfältig einsetzen

Rund um die Pflege

  • Von Uwe Strachovsky
  • Lesedauer: 2 Min.
Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...
Zu Hause lebende Pflegebedürftige können von der Pflegeversicherung monatlich bis zu 125 Euro für zusätzliche Unterstützung bekommen. Das gilt für alle fünf Pflegegrade.
Zu Hause lebende Pflegebedürftige können von der Pflegeversicherung monatlich bis zu 125 Euro für zusätzliche Unterstützung bekommen. Das gilt für alle fünf Pflegegrade.

»Das Geld soll dazu dienen, pflegende Angehörige zu entlasten und dem Pflegebedürftigen zu helfen, möglichst lange zu Hause leben zu können«, erklärt dazu Dr. Sylke Wetstein von der bundesweiten Compass Pflegeberatung. »Bezahlt werden beispielsweise die zeitweise Betreuung demenziell Erkrankter durch Fachkräfte oder eine Haushaltshilfe. Auch die Begleitung zum Arzt oder die Betreuung im Alltag ist so finanzierbar.« Dies gelte für alle fünf Pflegegrade.

Betroffene mit den Pflegegraden 2 bis 5 können den Entlastungsbetrag noch umfassender einsetzen. So ist es möglich, das Geld für die Bezahlung der Eigenanteile bei teilstationärer Tages- und Nachtpflege oder bei der Kurzzeitpflege zu verwenden. Außerdem dürfen damit zusätzliche Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes etwa zur Unterstützung der Mobilität oder sozialer Kontakte finanziert werden.

Die Expertin Dr. Sylke Wetstein verweist allerdings darauf: »Für die Hilfe eines ambulanten Dienstes im Bereich der sogenannten Selbstversorgung dürfen die 125 Euro laut Sozialgesetzbuch XI allerdings nicht eingesetzt werden.« Zur Selbstversorgung zählen unter anderem die Körperpflege, das An- und Auskleiden und die Nahrungsaufnahme.

Der Entlastungsbetrag muss nicht vorher beantragt werden. Die Ausgaben werden gegen Vorlage der Kostennachweise von der Pflegekasse erstattet. Allerdings dürfen nur nach Landesrecht anerkannte Angebote zur Alltagsunterstützung bezahlt werden. Eine Liste der Anbieter in der Region kann bei der Pflegekasse, der Pflegeberatung oder einem Pflegestützpunkt angefordert werden.

Unter der gebührenfreien Rufnummer (0800) 101 88 00 erhalten gesetzlich wie privat Versicherte weitere Informationen.

PYEONGCHANG 2018

Ein politischer Blick auf die Winterspiele.

14 Tage kostenlos und unverbindlich: Testzugang zu unserem Digitalabonnement.

Jetzt testen!