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Untersuchung zu Folgen des Kerosin-Ablassens in der Luft gefordert

Mainz. Nach der Veröffentlichung neuer Daten zum »Fuel Dumping« von Flugzeugen über Rheinland-Pfalz fordern die Grünen genaue Untersuchungen zu Rückständen und Ablagerung von Kerosin. Es dürfe nicht länger sein, dass »wir nicht wissen, wie viel von dem Kerosin unten ankommt und welche Auswirkungen dies auf Mensch und Natur hat«, kritisierte am Dienstag der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Andreas Hartenfels. Die geplante Studie des Umweltbundesamtes dürfe sich daher nicht auf die Analyse von bestehenden Daten beschränken und müsse die konkreten Auswirkungen insbesondere in Rheinland-Pfalz in den Blick nehmen. Einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen im Bundestag zufolge wurden im vergangenen Jahr insgesamt 368 Tonnen Kerosin über Rheinland-Pfalz abgelassen, bundesweit waren es 580 Tonnen. Das Ausmaß dieses »Fuel Dumpings« nahm bei zivilen Flugzeugen im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 490 Tonnen zu. Bei militärischen Flugzeugen gab es eine Steigerung um 294 Prozent, also fast vier Mal so viel wie 2016. dpa/nd

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