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Beschäftigung mit Bleiberecht

Andreas Fritsche über Erfolge und Rückschläge bei der Integration

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

Angesichts negativer Schlagzeilen, die Probleme mit Flüchtlingen in den Fokus rücken, ist eine Meldung über Erfolge bei der Integration willkommen, um das in der Berichterstattung schiefe Bild gerade zu rücken. An diesem Mittwoch übergibt Sozialministerin Diana Golze (LINKE) in Zehdenick den 10. brandenburgischen Integrationspreis an die Schuhfabrik Trippen. Die GmbH stellte junge Afghanen ein. Sie teilt sich den mit 5000 Euro dotierten Preis mit der Gesellschaft für Arbeit und Soziales (GefAS). Die GefAS bildete in Fürstenwalde 14 Flüchtlinge zu Schweißern aus. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Firma Reuther, die anschließend einige Schweißer übernahm. Reuther fertigt Komponenten für Windkraftanlagen. Es gibt auch andere Beispiele.

Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, welche Schwierigkeiten bestehen. Das fängt an mit Sprachbarrieren und in Deutschland nicht anerkannten Qualifikationen und hört auf mit der Gefahr, dass Flüchtlinge wieder abgeschoben werden und die Mühe um ihre berufliche Integration dann vergeblich gewesen ist.

Auch werden Flüchtlinge leider gelegentlich als billige Arbeitskräfte missbraucht, um die Löhne zu drücken. Asylbewerber sind deshalb nur dann eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel zu begegnen, wenn sie eine Bleibeperspektive bekommen, und wenn grundsätzlich alle Beschäftigten anständig bezahlt werden.

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