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Verein fordert mehr Hilfe für Cottbus gegen rechts

Potsdam. Der Verein Opferper᠆spektive begrüßt, dass jetzt auf Landesebene das Problem rechter Gewalt in Südbrandenburg erkannt und behandelt wird. Deren Ausmaß habe zu einer Situation geführt, die spätestens seit 2016 die Möglichkeiten kommunaler Institutionen übersteigt, heißt es in einer Erklärung. Am Donnerstag ist die Lage in Cottbus Thema im Innenausschuss des Landtages. »Seit Mitte 2015 hat rassistische Gewalt vor allem gegen Geflüchtete und internationale Studierende in Cottbus massiv zugenommen«, so der Verein, der Opfer rechter und rassistischer Gewalt berät. Seit 2016 präge enthemmte rassistische Gewalt das Alltagsleben potenziell Betroffener, sei Cottbus absoluter Beratungsschwerpunkt für die Opferperspektive gewesen. »Seit 2015 ist Cottbus durchgängig die Stadt im Land Brandenburg mit der höchsten Anzahl an rechten Gewaltdelikten insgesamt sowie rassistischen Gewalttaten im Besonderen.« In Cottbus agiere heute eine gut organisierte, militante Neonaziszene, die die Zivilgesellschaft durch pure Gewaltdrohung zum Schweigen bringe. Der Alltagsrassismus werde von Gruppen wie »Zukunft Heimat« politisch organisiert und artikuliert. tm

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