Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Politik
  • Prozess gegen "Gruppe Freital"

Rasante Radikalisierung

Wie »deutsche Zustände« in Gewalt münden: Im Terrorprozess gegen die »Gruppe Freital« steht das Urteil bevor

  • Von Hendrik Lasch, Dresden
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Es hätte auch flotter gehen können. Im Februar 2016 reichte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden eine Anklage gegen sechs Rechtsextreme aus Freital am Amtsgericht Dresden ein. Die Hauptverhandlung wäre vor einem Jugendschöffengericht geführt worden und vermutlich nach zwei Tagen vorbei gewesen. Dann aber zog sich die Generalbundesanwaltschaft den Komplex auf den Tisch. Das, sagt Kristin Pietrzyk, »war ein guter Moment für meine Mandanten«.

Die Anwältin aus Jena steht an diesem Tag an einem Pult in einem sehr speziellen Gerichtssaal im Dresdner Norden und hält ihr Plädoyer in einem der spektakulärsten Gerichtsprozesse, die in Sachsen je stattgefunden haben. Acht Angeklagte müssen sich unter anderem wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung verantworten. Wegen der hohen Sicherheitsvorkehrungen und des erwarteten Interesses verhandelt das Oberlandesgericht nicht in einem üblichen Gerichtssaal, sondern im Speisesaal einer neuen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.