Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Alles Käse?

Der Manchego kann Mexiko und die Europäische Union »entzweien«

  • Von Andreas Knobloch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem US-Präsident Donald Trump nicht gegen das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA wettert, das er für den »schlechtesten Deal aller Zeiten« hält. Gerade erst drohte er zum wiederholten Male damit, den Pakt aufzukündigen. Angesichts der aggressiven Töne aus Washington versucht Mexiko seinen Außenhandel zu diversifizieren. Seit Monaten verhandelt das Land mit der Europäischen Union (EU) über die Aktualisierung und Ausweitung des im Jahr 2000 geschlossenen gemeinsamen Freihandelsabkommens. Die Verhandlungen aber drohen zu scheitern - am Käse. Dabei geht es um Millionen.

Die EU versucht in den Verhandlungen mehr als 300 Produkte zu schützen, die sich auf bestimmte geografische Regionen beziehen, darunter Weine, Biere und 57 Käsesorten wie griechischer Feta, Schweizer Gruyère oder italienischer Parmesan. Zentraler Streitpunkt aber ist der Manchego-Käse. Der trägt in Mexiko und Spanien zwar denselben ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.