• Kultur
  • Niemand braucht mehr Rockstars

Gitarrespielende Pfadfinder

Warum mit dem Tod von Kurt Cobain ein ganzes Zeitalter starb

  • Von Frank Jöricke
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Die schier unerträgliche Schönheit des Brust- und Achselhaars: Freddie Mercury, Sänger der Rockband Queen, 1970

Sie waren: niemand. Außenseiter, Verstoßene, Underdogs, Freaks. Untauglich für eine bürgerliche Laufbahn. Zum Scheitern verurteilt - so schien es. Doch sie hatten das Glück, in einer Zeit zu leben, in der Anderssein das Ticket für einen raketenartigen Aufstieg war. So wie Little Richard, der groß rauskam, obwohl nichts an ihm normal war, vom zu kurzen Bein bis zur Stromschlagfrisur. Aber was hieß schon »normal« in einer Zeit, in der Individualität als Krankheit galt.

David Hepworth, ein britischer Musikjournalist, hat 40 Diagnosen solcher »Uncommon People« aufgeschrieben. Er nennt sie »Rock Stars«, doch er meint damit nicht Stars, die Rockmusik machten (sonst hätten Brian Wilson von den Beach Boys, Elton John, Bob Marley, Duran Duran, Michael Jackson, Madonna und Prince es nicht in das Buch geschafft), sondern Stars, die die Welt rockten, also erschütterten. Dafür brauchte man nicht nur die richtigen Töne, sondern auch die passend...

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