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Das Recht des Geldes

Karibikinseln senken die Gebühr für Staatsbürgerschaften, um in der Krise mehr Investoren zu locken

  • Von Hans-Ulrich Dillmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Wirbelstürme Irma und Maria im September haben einige Karibikstaaten verwüstet. Allein auf Antigua und Barbuda wird der Schaden auf rund 85 Millionen Euro geschätzt. Jetzt bieten mehrere Inseln Investoren einen »Pass gegen Geld« zu Tiefstpreisen, um die hohen Kosten für die zerstörte Infrastruktur mit Geld von Geldanlegern zu kompensieren, die an einem Pass des Landes und an den moderaten, bis nicht vorhandenen Steuern Interesse haben.

Diese sogenannten »Citizenship by Investment«-Programme (CBI), also Staatsbürgerschaft per Investition, bieten viele kleine Inselstaaten in der Karibik schon seit den 1980er Jahren. Jetzt aber haben Antigua und Barbuda und St. Kitts die Investitionssumme halbiert, um sich attraktiver zu machen. In St. Kitts sind es jetzt 150 000 US-Dollar, Antigua hat den Preis auf 100 000 US-Dollar gesenkt. Das ist zurzeit ein Wettlauf nach unten.

Sind die Wirtschaften der Insel so schwach, dass sie ohne R...


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