Werbung

Mehr Notarzteinsätze in benachteiligten Vierteln

Bochum. In Wohngebieten mit hoher Arbeitslosigkeit ist der Notarzt viel häufiger im Einsatz als in anderen Vierteln. Dies ergab eine Auswertung von mehr als 12 000 Notarzteinsätzen in der Stadt Bochum in den Jahren 2014 und 2015, wie die Ruhr-Universität Bochum mitteilte. Die Studie weist damit auf einen Zusammenhang zwischen Gesundheit und sozialer Benachteiligung hin. Akute Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind da-nach ein häufiger Grund für Notarzteinsätze. Arbeitslosigkeit geht oft mit ungesünderem Verhalten einher, was sich etwa bei Tabak- und Alkoholkonsum sowie in der Ernährungsweise zeigt. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln