Ein Fass ohne Segel

Die Reparaturarbeiten am Segelschulschiff »Gorch Fock« laufen aus dem Ruder

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nein, der Klabautermann hat nichts damit zu tun! Das bringt die Deutsche Marine ganz allein fertig. Seit Weihnachten 2015 (!) liegt die »Gorch Fock«, das Segelschulschiff der Deutschen Marine, in der Werft. Ursprünglich war eine Liegezeit von etwa einem halben Jahr geplant: Man wollte an der Dreimastbark, die 1958 vom Stapel gelaufen ist, nur ein paar notwendige Routine-Sanierungsmaßnahmen ausführen. Geplant war, dass man mit rund zehn Millionen Euro auskommen werde. Doch wenn man erst einmal unter die Planken guckt ...

Einerlei - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen entschied im Januar 2017, dass die Marine zur Ausbildung des Führungsnachwuchses ein Segelschulschiff brauche und die »Gorch Fock« deshalb über das Jahr 2030 hinaus über die Meere kreuzen soll.

Im Februar 2017, also keinen Monat nach der grundsätzlichen Entscheidung, hatte der Parlamentarischer Staatssekretär Ralf Brauksiepe auf Anfrage des Grünen-Bundest...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.