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Studierende streiken erneut

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Die Gewerkschaften GEW und ver.di rufen die studentischen Beschäftigten der Hochschulen für Freitag, den 2. Februar zum insgesamt fünften ganztägigen Warnstreik in diesem Jahr auf. »Trotz vollmundiger Versprechungen haben die Arbeitgeber nach den letzten vier Streiktagen kein verbessertes Angebot vorgelegt. Die studentischen Beschäftigten warten jetzt seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung und werden sich nicht länger hinhalten lassen«, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW Berlin.

Mit dem Warnstreik wollen die Gewerkschaften die Forderungen der studentischen Beschäftigten nach einer Erhöhung des Stundenlohns und einer dynamischen Anpassung des Lohns an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst durchsetzen. »Unsere Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro entspricht lediglich dem Inflationsausgleich. Gerade für Studierende sind die Lebenskosten in Berlin um mindestens 30 Prozent gestiegen. Wir verlangen nur, dass die wichtige Arbeit der Studierenden heute so viel wert ist wie vor 17 Jahren«, so Erdmann. Der Kommunale Arbeitgeberverband Berlin lehnt die Forderungen ab und bietet seinerseits an, den Stundenlohn von 10,98 Euro bis 1. Januar 2022 in mehreren Schritten auf 12,50 Euro zu erhöhen. Für die Gewerkschaften ist das zu wenig. Die studentischen Beschäftigten dürften nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden. Erdmann: »Die Hochschulen dürfen die Studierenden nicht wie Beschäftigte zweiter Klasse behandeln.«

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