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Hohe Geldbußen für Luftfrachtkartell

Luxemburg. Der Europäische Gerichtshof hat Geldbußen von 169 Millionen Euro gegen ein Luftfrachtkartell bestätigt, an dem auch die deutschen Spediteure Kühne + Nagel, Schenker und Deutsche Bahn beteiligt waren. Die Richter wiesen Einsprüche der Unternehmen gegen die 2012 von der EU-Kommission verhängten Strafe am Donnerstag zurück. Die Behörde hatte den Spediteuren wettbewerbsfeindliche Absprachen zwischen 2002 und 2007 vorgeworfen, die ihre Gewinnmargen sichern sollten. Demnach hatten sie Aufschläge für Zolldienstleistungen vereinbart. Zudem taten sie sich zusammen, um Währungsrisiken abzufedern. dpa/nd

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