Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Raser-Prozess: Urteil fällt Anfang März

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wird am 1. März dieses Jahres sein Urteil im Berliner Raser-Fall sprechen. Dieser hatte in ganz Deutschland für Schlagzeilen gesorgt, weil das Landgericht Berlin bundesweit erstmalig zwei Raser wegen Mordes verurteilte. Die beiden waren nach einem illegalen Autorennen über den Kurfürstendamm, bei dem sie einen Menschen töteten, zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Zudem wurde den damals 24 und 26 Jahre alten Fahrern für immer der Führerschein entzogen. Die dagegen gerichtete Revision der beiden Männer wurde am Donnerstag in Karlsruhe verhandelt (4 StR 399/17).

Der Ältere der beiden Angeklagten war auf den Tag genau vor zwei Jahren mit Tempo 160 über eine rote Ampel gerast und hatte den Jeep eines unbeteiligten Fahrers gerammt. Der Geländewagen wurde mehr als 70 Meter weit geschleudert. Der 69 Jahre alte Mann starb noch im Auto.

Aus Sicht des Landgericht Berlins haben die beiden Raser »mittäterschaftlich und mit bedingtem Vorsatz« gehandelt. Sie hätten zwar niemanden vorsätzlich töten wollen, aber mögliche tödliche Folgen billigend in Kauf genommen, um zu gewinnen, hieß es seinerzeit. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln