Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Sensible Notenbankerin

Janet Yellen verlässt die Fed – aber nicht ganz freiwillig

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Es war eine nur kurze Ära, die der ersten Frau an der Spitze einer großen Notenbank beschieden war: Janet Yellen nimmt an diesem Samstag nach nur vier Jahren ihren Abschied als Präsidentin des Federal Reserve Board (Fed). Der Amtswechsel könnte eine neue Politik einläuten.

Als Janet Yellen vor vier Jahren den Dollar-Thron bestieg, war sie bereits als geldpolitische »Taube« bekannt, also als jemand, der einer eher weicheren Geldpolitik den Vorzug gibt. Die Arbeitsmarktökonomin wollte die Macht der Regierung und die der Notenbank dafür einsetzen, die wirtschaftliche Lage der US-Amerikaner, vor allem der Arbeitslosen, zu verbessern. Auch um den Preis von ein wenig mehr Inflation und eines schwachen Dollars. Genau diese Grundhaltung passt Donald Trump nicht, vor allem seit er in das Weiße Haus eingezogen ist. Erst kürzlich sprach der für seinen ruppigen Stil bekannte US-Präsident beim Weltwirtschaftsforum in Davos davon, dass er einen...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.