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Kevin Kühnert: SPD wird sowieso in Umfragen verlieren

Juso-Chef rechnet sowohl bei Neuauflage der Großen Koalition als auch bei Scheitern mit weiteren Verlusten in der Wählergunst

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert, Wortführer der GroKo-Gegner in der SPD, rechnet sowohl bei einer Neuauflage der großen Koalition als auch bei einem Scheitern mit weiteren Verlusten seiner Partei in der Wählergunst. Egal, wie sich die SPD in der jetzigen Situation entscheide, werde es »erst mal an ihr nagen«, sagte der Bundesvorsitzende der SPD-Jugendorganisation am Freitag in SWR Aktuell.

»Es gibt einen Teil der Menschen in Deutschland, die an uns zerren und sagt: Jetzt geht in diese Verantwortung! Es gibt einen anderen Teil, der sagt: Bitte bloß keine weitere große Koalition!«, sagte Kühnert. »Egal, was die SPD jetzt tut: Eine der beiden Seiten wird enttäuscht sein und wird sich wenigstens kurzfristig abwenden.«

Trotzdem blieb der Juso-Vorsitzende bei seiner Ablehnung einer großen Koalition. Er kritisierte »schräge Kompromisse« und eine Politik des »kleinsten gemeinsamen Nenners«. Es gehe beiden Seiten nur darum, Ziele des jeweils anderen zu verhindern, aber es gebe kaum gemeinsame Ideen: »Für diese Art der Politik hat es minus 14 Prozentpunkte gegeben letztes Jahr und ich vermute, das geht jetzt eher so weiter«, sagte Kühnert.

In jüngsten Umfrage ist die SPD auf ein Rekordtief von 18 und 19 Prozent abgerutscht - nach 20,5 Prozent bei der Bundestagswahl im vergangenen September. dpa/nd

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