Werbung
  • Politik
  • Debatte um Große Koalition

Kevin Kühnert: SPD wird sowieso in Umfragen verlieren

Juso-Chef rechnet sowohl bei Neuauflage der Großen Koalition als auch bei Scheitern mit weiteren Verlusten in der Wählergunst

  • Lesedauer: 1 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert, Wortführer der GroKo-Gegner in der SPD, rechnet sowohl bei einer Neuauflage der großen Koalition als auch bei einem Scheitern mit weiteren Verlusten seiner Partei in der Wählergunst. Egal, wie sich die SPD in der jetzigen Situation entscheide, werde es »erst mal an ihr nagen«, sagte der Bundesvorsitzende der SPD-Jugendorganisation am Freitag in SWR Aktuell.

»Es gibt einen Teil der Menschen in Deutschland, die an uns zerren und sagt: Jetzt geht in diese Verantwortung! Es gibt einen anderen Teil, der sagt: Bitte bloß keine weitere große Koalition!«, sagte Kühnert. »Egal, was die SPD jetzt tut: Eine der beiden Seiten wird enttäuscht sein und wird sich wenigstens kurzfristig abwenden.«

Trotzdem blieb der Juso-Vorsitzende bei seiner Ablehnung einer großen Koalition. Er kritisierte »schräge Kompromisse« und eine Politik des »kleinsten gemeinsamen Nenners«. Es gehe beiden Seiten nur darum, Ziele des jeweils anderen zu verhindern, aber es gebe kaum gemeinsame Ideen: »Für diese Art der Politik hat es minus 14 Prozentpunkte gegeben letztes Jahr und ich vermute, das geht jetzt eher so weiter«, sagte Kühnert.

In jüngsten Umfrage ist die SPD auf ein Rekordtief von 18 und 19 Prozent abgerutscht - nach 20,5 Prozent bei der Bundestagswahl im vergangenen September. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen