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Andre Länder, andre Wippen

Baduk, wie Go in Korea genannt wird, Janggi und E-Sport prägen aktuell die koreanische Spielkultur. Doch auf der Halbinsel gibt es - siehe auch den Hauptbeitrag auf dieser Seite - weit mehr zu entdecken. Wer weiß beispielsweise schon, dass die Grundidee des weltweiten Dauerbrenners »Mensch ärgere Dich nicht« ihren ältesten Vorläufer im koreanischen Yutnori hat. Entstanden war das Spiel während der Zeit der Drei Königreiche (57 v.u.Z. bis 668), wobei statt Würfel Wurfhölzer den Zufall herausfordern.

Eine koreanische Entsprechung hat das unter westlichen Hipstern populäre Foodbag beziehungsweise Hacky-Sack. Beim uralten Jegichagi dient allerdings kein kleiner Sandsack, sondern eine in Papier gewickelte Münze als Kickobjekt. Das Kartenspiel Go-Stop nimmt wiederum die Grundideen von Rommé und Memory vorweg.

Koreanische Kinder haben auf ihren Spielplätzen übrigens auch Wippen. Doch bei Neolttwigi fielen viele deutsche Eltern wohl in Ohnmacht. Die Kinder sitzen nicht auf ihrer jeweiligen Seite auf dem Brett, sondern springen darauf herum, um sich gegenseitig in die Luft zu schleudern. gra

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