Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Aufruf zum Protest gegen Neonazi-Aufmarsch

Weimar. Unter dem Motto »Lass dir die Geschichte nicht verdrehen!« ruft ein breites Weimarer Bündnis am Samstag zum Prostest auf. Er ist gegen eine angekündigte Demonstration von Neonazis 73 Jahre nach dem Bombenangriff auf die Klassikerstadt gerichtet, teilte »Weimar gegen Rechts« mit. Das Bombardement, das den Rüstungsstandorten im Norden gegolten habe, wolle die Nazi-Partei »Die Rechte« als Vorwand für ihren Aufmarsch missbrauchen und dabei ihre menschenverachtende Weltanschauung verbreiten, hieß es. Bei dem Angriff am 9. Februar 1945 seien mehr als 1000 Menschen gestorben, darunter sehr viele Kinder des Kindergartens in der Richard-Strauss-Straße. Zu den Toten hätten auch mindestens 300 Zwangsarbeiter, 442 Häftlinge des nahen Konzentrationslagers Buchenwald sowie 158 Juden gezählt. epd/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln