Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Metallbranche geht in neue Tarifrunde

Stuttgart. Der Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie soll an diesem Montag fortgesetzt werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Arbeitgeberkreisen. Der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann hatte bereits am Freitag erklärt, die Verhandlungen könnten am Montag fortgesetzt werden, wenn die Arbeitgeber bereit seien, »eine deutliche Schippe draufzulegen«. Seit Mittwoch haben sich laut IG Metall bundesweit rund 500 000 Beschäftigte aus knapp 280 Betrieben an ganztägigen Warnstreiks beteiligt. Die Gewerkschaft verlangt sechs Prozent mehr Geld und Möglichkeiten zur Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden bei teilweise Lohnausgleich. Eine Reihe von Wirtschaftsexperten und Geisteswissenschaftlern hat sich in einem öffentlichen Aufruf hinter die Forderung gestellt. Diese sei nicht nur aus Gründen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vernünftig, zitierte die »Frankfurter Rundschau« am Samstag aus dem Papier. »Sie kann auch zur Entlastung des Arbeitsmarktes beitragen.« Insgesamt unterzeichneten 60 Experten, darunter der Armutsforscher Christoph Butterwegge, mehrere Soziologen und Ökonomen sowie Kulturschaffende wie der Musiker Konstantin Wecker. Agenturen/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln