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Taxifahrer bieten eigene App an

Neue Plattform macht in London Uber Konkurrenz - und wird von einer Genossenschaft betrieben

  • Von Peter Stäuber, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf die Frage, ob er von Taxiapp gehört habe, der neuen Plattform für Taxifahrer, antwortet der etwa 50-jährige Mann unwirsch, wie man es von einem Londoner »cab driver« nicht anders erwarten würde. Wozu denn eine neue App gut sein soll: »Ich habe schon zwei, und die funktionieren«. Ein anderer Fahrer hat jedoch von Taxiapp gehört: »Ich benutze sie noch nicht, aber jemand hat mir gesagt, dass sie von Taxifahrern gegründet worden ist. Das gefällt mir.« Tatsächlich ist Taxiapp anders als Modelle wie Uber: Sie wurde nicht nur von Black-Cab-Fahrern lanciert, sondern ist auch gemeinnützig und als Genossenschaft organisiert.

Ursprung der Idee war, eine App zu gründen, die sich der Kontrolle der großen Investoren und ihrer Anleger entzieht: »Unsere großartige Branche wurde von Geldmännern gekapert, die sich kaum um die Lokalwirtschaft kümmern«, sagen die Urheber von Taxiapp. Die Konzerne seien nur daran interessiert, den Fahrern die Arbe...


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