Werbung

Aufschwung West in der LINKEN

Wolfgang Hübner über die Mitgliederentwicklung der PDS-WASG-Fusion

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.
Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...
LINKE: Aufschwung West in der LINKEN

Die Zeiten, da die PDS nur mit dem Zusatz »SED-Nachfolgepartei« erwähnt wurde, sind vorbei. Spätestens seit sie sich vor gut zehn Jahren mit der WASG zur LINKEN zusammenschloss, zweifelt kaum noch jemand am Bild einer gesamtdeutschen Partei. Zwar immer noch mit einem Ost-West-Gefälle, aber mit zunehmend fester Verankerung auch in den alten Bundesländern.

Diese Entwicklung wird nun sinnfällig durch eine statistische Trendwende. Erstmals hatte die Linkspartei Ende 2017 mehr Mitglieder in den alten als in den neuen Ländern – wenn man die lange geteilte Ost-West-Stadt Berlin als Sonderfall betrachtet. In diesem Befund stecken eine gute und eine schlechte Nachricht. Einerseits gelingt es der Partei durch zähe Basisarbeit im Westen, auf eine längere Zeitspanne betrachtet allmählich stärker zu werden – auch dort, wo es eine für Organisation und Außenwirkung wichtige Landtagsfraktion noch nicht oder nicht mehr gibt.

Andererseits allerdings verlieren die Landesverbände Ost weiter Mitglieder, ganz maßgeblich verursacht durch die Überalterung der Basis. Dieser Trend konnte noch nicht umgekehrt werden – auch hier bildet Berlin eine Ausnahme. Eine Ostpartei kann man die LINKE nur noch sehr bedingt nennen. Sie kommt in der deutsch-deutschen Normalität an. Nicht als gesamtdeutsche Splitterpartei, wie es ihre Gegner lange wünschten, sondern als gesamtdeutsche politische Kraft von Gewicht.

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen