Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

DGB-Chef fordert höheren Mindestlohn

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat angesichts der guten konjunkturellen Lage eine deutliche Steigerung des gesetzlichen Mindestlohns gefordert. Die Wirtschaftslage sei »exorbitant gut« und der Arbeitsmarkt »extrem stabil«, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. »Wir können uns auf einen höheren Mindestlohn einigen als die 9,19 Euro, die sich aus der Entwicklung der Löhne ergeben«, fügte Hoffmann hinzu. Das Statistische Bundesamt hatte am Mittwoch Zahlen zur Entwicklung der Tariflöhne mitgeteilt, die ausschlaggebend für die Höhe des Mindestlohns sind. Der sogenannte Tarifindex kletterte demnach von Dezember 2015 bis Dezember 2017 um 4,8 Prozent. Die für die Festlegung des Mindestlohns zuständige Mindestlohn-Kommission orientiert sich an diesem Tarifindex - im Sommer entscheidet sie über ihre Empfehlung an die Bundesregierung. Der Mindestlohn könnte nun nach den statistischen Berechnungen im Januar 2019 von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro pro Stunde steigen. AFP/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln