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Das Gensoja befördert das Bienensterben

Die Imkerin Leydy Aracely Pech Martin über den Pestizideinsatz auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán

  • Von Gerold Schmidt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Immer wieder haben Sie die Entwaldung in Campeche und in Ihrem Landkreis Hopelchén angesprochen. Was hat dies mit dem Anbau von Gensoja zu tun?

Sowohl Gensoja als auch konventionelle Soja werden als großflächige Monokulturen angebaut. Den gepflanzten und den geplanten Flächen steht der Maya-Urwald im Weg. Die Halbinsel Yucatán hat landesweit die höchste Entwaldungsrate, in Campeche sind Zehntausende Hektar Wald verschwunden. Das ist so illegal wie die Gensoja, wird aber ebenso wenig verfolgt. Unsere Klagen vor verschiedenen Regierungsinstitutionen verlaufen im Sande. Das Niederlegen der Bäume geschieht oft nachts. So werden beispielsweise enorme Eisenketten zwischen zwei schwere Landmaschinen gespannt und der Wald wird praktisch niedergemäht. Es tut weh, diese Zerstörung zu sehen.

Wird der Wald denn nicht in den Ejidos, in denen die Maya-Gemeinden über die Landnutzung kollektiv und in Versammlungen entscheiden, geschützt und ...


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