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Nur eine kleine Delle?

Simon Poelchau über den Absturz des US-Leitindex Dow Jones

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Weihnachten war noch alles gut. Da gab es zwar eine große Spekulationsblase. Und die war bei genauer Betrachtung aber gar nicht so gefährlich. Es war der Hype um die digitale Währung Bitcoin. Nun, keine zwei Monate später, ist nicht nur diese Blase geplatzt.

Vielleicht ist der Absturz des US-Leitindex Dow Jones letztlich nur eine Delle, die in den nächsten Wochen wieder ausgeglichen ist. Vielleicht ist er aber auch der Beginn einer neuen Krise. Denn nicht nur in den USA rutschten die Aktienkurse ab. Überall auf der Welt kam es am Montag und Dienstag zu Panikverkäufen. Dies zeigt, wie nervös die Finanzmärkte mittlerweile sind. Hinzu kommt, dass viele Geschäfte inzwischen über den Hochfrequenzhandel abgeschlossen werden und Computer automatisch verkaufen, wenn ein Aktienkurs eine Schwelle unterschreitet. Dies beschleunigt einen Kursrutsch.

Doch auch ohne die durch Algorithmen erzeugte Unsicherheit mehren sich schon seit langem die Zeichen, dass Finanzmärkte und Konjunktur überhitzt sind. Wenn der DAX im vergangenen Jahr um knapp ein Fünftel zulegte, dann ist dies nicht nachhaltig. Auch wenn mahnende Stimmen heute noch nicht recht haben sollten, fragt man sich zehn Jahre nach der Finanzkrise, wann sie recht haben werden.

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