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Neugier

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Es reizt uns einfach, mehr herauszufinden. Es ist die Versuchung, einen Blick in ein offenes Tagebuch zu werfen, oder die Spannung, etwas von der geflüsterten Auseinandersetzung im Bus hinter einem zu verstehen. Es ist die unstillbare SEHNSUCHT, die Leonardo da Vinci trieb, seine Notizbücher vollzuschreiben: Warum können Vögel fliegen? Wie schlägt das Herz? Ohne Neugier sind Kreativität und Erfindungen kaum denkbar.

Doch selbst in den Jahrzehnten, die Historiker das »Zeitalter der Neugier« getauft haben - etwa zwischen 1660 und 1820 -, sorgten sich Leute ob ihrer Gefahren. Die meisten Kulturen kennen Geschichten, die vor dem Drang warnen, mehr wissen zu wollen: Pandora konnte es sich nicht verkneifen, in diese geheimnisvolle Büchse zu spähen; Baba Jaga, das zahnlose alte Weib der slawischen Mythologie, droht, neugierige Kinder, die zu viel fragen, aufzufressen; und dann ist da diese arme Katze …

Von »Abhiman« - im Sanskrit so viel wie verletzte Ehre - bis »Zufriedenheit« taucht Tiffany Watt Smith in ihrem »Buch der Gefühle« in Unbegreifliches, Beflügelndes, Beängstigendes ein (dtv, 384 S., geb., 22 €).

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