Blutige Zeiten in Brasilien

Bandenkämpfe haben zu einem starken Anstieg der Mordrate geführt

  • Von Niklas Franzen
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Als Brasiliens Verteidigungsminister Raul Jungmann Ende Januar in Rio de Janeiro vor die Presse trat, glich seine Erklärung einer Kapitulation. Das Sicherheitssystem des Landes sei »kaputt« und die Bundesregierung überfordert mit den immer transnationaler agierenden Verbrechern. Wenige Kilometer von der Pressekonferenz entfernt lieferten sich Polizei und Drogengangs heftige Gefechte. Im Stadtteil Cidade de Deus, der durch den gleichnamigen Film (»City of God«) weltbekannt wurde, kam es bis spät in die Nacht zu Schusswechseln. Mehrere Menschen starben. Das ist der blutige Alltag in der »Wunderbaren Stadt«, wie Rio de Janeiro genannt wird. Alleine im Januar wurden dort mehr als 600 Schießereien gezählt. Bewohner warnen sich mittlerweile über Apps und soziale Netzwerke vor den Kugeln.

Doch nicht nur Rio de Janeiro versinkt immer mehr in der Gewalt. Insbesondere im Norden und Nordosten droht die Situation außer Kontrolle zu geraten. I...

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