Mysteriöse Orte

Vor etwa 25 Jahren verließen Sowjetsoldaten mit ihren Familien die Kasernen in Ostdeutschland.

  • Von Alexandre Sladkevich
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Ich habe die Aufregung gespürt, sie wurde mir von meinen Eltern übermittelt. Ich habe ihre Gespräche gehört, und obwohl ich wenig verstanden habe, fühlte ich, dass sie besorgt sind. Dann durften Kinder zwei Wochen lang nicht mehr zur Schule, überhaupt nicht die Garnison verlassen. Aber wir Kinder kletterten auf die Garnisonsmauer und sahen die Volksmengen. Das waren Deutsche, die Gorbatschow-Plakate trugen. Als wir später nach draußen durften, sah ich eine russische Aufschrift auf der Garnisonsmauer: ›Ivan geh nach Hause‹«, erinnert sich die in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku geborene Tatjana Ivanov.

Es war 1990, die Zeit der Wende. Tatjana war elf, eine Pionierin und lebte in der Garnison von Rathenow mit ihrer jüngeren Schwester Marija und ihren Eltern. Ihr Vater Wladimir war ein Fähnrich im 1054. Artillerie-Regiment. Seine Frau Sofia diente als Telefonistin. Auch Sofia Khlopova erinnert sich an die Wendezeit: »Im November ...

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