Werbung

Zu wenig Personal in Haftanstalten

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

In den Haftanstalten wird das Personal immer knapper. Bis Ende 2019 scheiden altersbedingt 614 Bedienstete aus, wie aus der Antwort der Justizverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU hervorgeht. In diesem Jahr werden sich demnach knapp 329 Mitarbeiter aus dem Vollzugsdienst verabschieden, im nächsten Jahr 285. Aus der Antwort geht auch hervor, dass Mitte Januar 2018 von rund 2840 Stellen in den Gefängnissen einschließlich der Jugendarrestanstalt 309,5 nicht besetzt waren. Demnach fehlten die meisten Bediensteten in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee. Es waren 69 weniger als der Stellenplan vorsieht. Aus dem Gefängnis waren nach Weihnachten vier Strafgefangene ausgebrochen sowie fünf Männer aus dem offenen Teil der Anstalt geflüchtet. Von dieser Gruppe fehlt noch einer, alle anderen sind zurück.

Im Gefängnis Moabit waren zum Stichtag 15. Januar 63,5 Stellen nicht besetzt. In Tegel waren es 51. Nach den Fluchten kam auch die Frage auf, ob sie durch fehlendes oder überlastetes Personal begünstigt worden seien. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hatte angekündigt, dass 2018 rund 120 neu ausgebildete Bedienstete eingestellt werden sollen, 2019 sollen dann laut Antwort 155 weitere hinzukommen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen