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Kaufhof am Ostbahnhof wird kernsaniert

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Stück für Stück wird der ehemalige Kaufhof am Ostbahnhof umgebaut zu einem »attraktiven Business Standort mit modernen Office- und Retailflächen«, wie es auf der Internetseite des österreichischen Investors Signa heißt.

Das 1977 bis 1979 errichtete Gebäude war mit 18 000 Quadratmetern Verkaufsfläche das größte der 14 Centrum-Warenhäuser in der DDR. 65 000 Kunden zählte es täglich. Nach der Wende wurde es zunächst ein Hertie-Kaufhaus, später ein Kaufhof. Am 17. Juni 2017 wurde es geschlossen. Der Mietvertrag lief aus und wurde nicht verlängert. Schon zuvor waren nur noch drei von sechs Etagen geöffnet gewesen, die Kunden blieben aus.

Seit mehr als einem halben Jahr wird nun die einst so auffällige bunte Fassade abgetragen, das Gebäude entkernt. Der Eigentümer kündigte keilförmige Einschnitte und transparente Glasflächen an, um mehr Licht ins Gebäude zu bringen. Loftbüros und Einzelhandelsflächen sollen entstehen. Unter anderem will der Modehändler Zalando einziehen. Dessen neues Hauptquartier entsteht aktuell nur wenig entfernt östlich vom Ostbahnhof neben der Mercedes-Benz-Arena. jot

Foto: nd/Felix Trochowski

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