Werbung

Fast ein Bond

John Gavin ist tot

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Der US-Schauspieler und frühere Diplomat John Gavin ist tot. Der Darsteller, der unter anderem in »Psycho« und »Spartacus« mitspielte, starb im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in Beverly Hills, wie die »Los Angeles Times« berichtete. Gavin hatte 1958 im Weltkriegsdrama »Zeit zu leben und Zeit zu sterben« für Aufsehen gesorgt. In »Spartacus« gab er den Julius Cäsar. Seine Karriere geriet anschließend ins Stocken.

Zweimal hätte der Schauspieler in den siebziger Jahren fast die Rolle des Kultagenten James Bond übernommen. In »Diamantenfieber« bekam 1971 aber Sean Connery den Vortritt, in »Leben und sterben lassen« 1973 Roger Moore. Als der frühere Schauspieler Ronald Reagan 1981 zum US-Präsidenten gewählt wurde, schickte er Gavin als Botschafter nach Mexiko. Er sprach zwar fließend Spanisch und hatte mexikanische, spanische und chilenische Vorfahren; mit seiner Kritik an Korruption in der mexikanischen Regierung machte er sich aber viele Feinde. Nach als pietätlos kritisierten Äußerungen nach einem tödlichen Erdbeben in Mexiko-Stadt 1985 trat Gavin von seinem Botschafterposten zurück. Später war er erfolgreich als Geschäftsmann tätig. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen