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Bundesweite Fahndung nach Häftling

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Nach dem geflohenen Häftling aus dem Gefängnis Tegel wird bundesweit gefahndet. Eine Spur hat die Polizei aber noch nicht, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Der 24-jährige Straftäter war am Mittwochabend vermutlich auf der Unterseite eines Lastwagens mit Anhänger aus der Anstalt entkommen. Es wird angenommen, dass er sich dort festklammerte und bei der Kontrolle an der Gefängnispforte mit Spiegeln nicht gesehen wurde. Der 1,63 Meter große Libyer Hamed Mouki hatte die Bediensteten getäuscht. Laut Justizverwaltung legte er eine Attrappe seiner Person aus Kleidung, Stoffresten und Toilettenpapier in sein Zellenbett. So wurde erst am Donnerstagmorgen entdeckt, dass der Verurteilte fehlte. Er sollte wegen schwerer räuberischer Erpressung bis September 2022 eine vierjährige Haftstrafe absitzen. Die Vorgänge werden jetzt untersucht, wie es in der Justizverwaltung hieß. Bedienstete seien befragt worden. Laut Angaben ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Gefangenenbefreiung - gegen Unbekannt. Ein Sprecher der Justizverwaltung sagte, es dürfe keine Vorverurteilungen geben. Die Flucht selbst - also der Drang nach Freiheit - wird nicht bestraft. dpa/nd

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