Werbung

Längstes Jahr wo gibt

Seit 365 Tagen ist der Reporter Deniz Yücel im türkischen Gefängnis

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...
365 Tage in Haft: Längstes Jahr wo gibt

Berlin. Heute vor einem Jahr ging der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel in Istanbul zu einer Polizeiwache. Über die Presse hatte er erfahren, dass ein Haftbefehl gegen ihn verhängt worden war. Man nahm ihn fest, er musste 13 Tage in Polizeigewahrsam verbringen, anschließend kam er in Untersuchungshaft. Seitdem sitzt Deniz Yücel in der intellektuellen Hochburg der gegenwärtigen Türkei ein - der Haftanstalt Silivri bei Istanbul, wo zahlreiche weitere Journalisten, Akademiker, Intellektuelle, Anwälte, Richter und Politiker festgehalten werden. Die Vorwürfe ähneln sich meist. Auch Deniz Yücel wird »Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung« vorgeworfen. Was hat er getan? Seinen Job gemacht - als Korrespondent für die »Welt«, die ihn 2015 nach Istanbul geschickt hatte. Nicht nur Yücels Arbeitgeber, auch Freunde und ehemalige Kollegen von »taz« und »Jungle World«, seine Frau und Familie haben sich im vergangenen Jahr für seine Freiheit eingesetzt. Bislang vergebens.

Vergebens waren auch die Bemühungen der Bundesregierung. Was diese betrifft, hat Yücel in einem Interview deutlich gesagt, nicht im Rahmen eines Rüstungsdeals beispielsweise für die Firma Rheinmetall seine Freiheit zurückerlangen zu wollen. Er will einen fairen Prozess. Dass die Chancen darauf nicht eben günstig stehen bei »unabhängigste Justiz wo gibt«, wie Deniz Yücel sagen würde, erklärt im nd-Interview Evin Barış Altıntaş. Sie hat gemeinsam mit Yücels Anwalt Veysel Ok die Media and Law Studies Association gegründet, um die derzeit 155 in der Türkei inhaftierten Journalisten zu unterstützen. Natürlich werde es irgendwann auch ein »Morgen« am Bosporus geben, sagt Altıntaş. Wenn es so weit sei, brauche es Journalisten, die ihren Job gut machen. So wie Deniz Yücel. net Seiten 2, 3 und 6

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

nd-Kiosk-Finder