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OECD verlangt höhere Steuern auf Energie

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Paris. Im Kampf gegen den Klimawandel verlangen viele Staaten einem Expertenbericht zufolge zu niedrige Energiesteuern. Solche Steuern, die etwa für den Verbrauch von Energie auf Kohle- oder Ölbasis erhoben werden, könnten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, heißt es im Papier der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), das am Mittwoch vorgestellt wurde. Bislang sei das Steuerniveau in den meisten Industrie- und Schwellenländern nicht hoch genug, um Umweltschäden aus dem Energieverbrauch zu kompensieren. Dafür sind laut OECD mindestens 30 Euro pro Tonne freigesetztem CO2 nötig. Ein wichtiger Kritikpunkt: Die Länder erheben zwar etwa für Benzin und Diesel vergleichsweise hohe Steuern. Für den sehr viel größeren Energieverbrauch abseits der Straßen und des Verkehrs jedoch müssen kaum Steuern gezahlt werden. dpa/nd

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