Malis Friedensprozess stockt

Trotz der internationalen Militärpräsenz verschlechtert sich die Sicherheitslage

  • Von Odile Jolys, Bamako
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Auf den Verkehrskreiseln Bamakos, die Hauptstadt Malis, richten sich zahlreiche Mahnmale der Republik auf. Im fahlen Januarlicht, wenn der Sand der Sahara, aufgewühlt durch den Harmattan, alles bedeckt, wirken die massiven Monumente der Republik vergessen, verloren und erstarrt. Dies könnte als Metapher der politischen Lage des Landes dienen, wo der Friedensprozess stockt. Im Mai 2015 unterzeichnet, sollte er dem Staat die Kontrolle über sein ganzes Land zurückgeben. Nach der Besetzung des Nordens im Jahr 2012 durch eine Koalition von Tuareg-Separatisten und Dschihadisten griffen französische Truppen Anfang 2013 ein und verjagten diese.

Doch seitdem hat die Anzahl der bewaffneten Gruppen zu- statt abgenommen. Kaum eine Woche vergeht ohne Attacken, trotz der rund 13.000 Soldaten und Polizisten der UN-Mission, Minusma. Ihr Mandat, die Stabilisierung des Nordens. Daneben sind rund 1000 französische Soldaten der Operation Barkhane im ...

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