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Ufo-Schlappe bei Vorwahlen für den Lufthansa-Aufsichtsrat

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Frankfurt am Main. Bei den Vorwahlen für die Arbeitnehmervertreter im Lufthansa-Aufsichtsrat hat die Kabinengewerkschaft Ufo eine Schlappe erlitten. Die Flugbegleiter haben nach internen Informationen bei der Kernmarke Lufthansa die relative Mehrheit der Mandate verfehlt. Stattdessen erhielt die gemeinsame Liste der konkurrierenden Gewerkschaften ver.di und Vereinigung Cockpit einige Stimmen mehr. Der Flugbetrieb der Lufthansa ist das größte der mehr als 90 Einzelunternehmen im Konzern, die sämtlich Delegierte zur Wahl der zehn Arbeitnehmervertreter in den Konzernaufsichtsrat entsenden. Der Lufthansa-Flugbetrieb gilt als eigentliche Machtbasis der Gewerkschaft Ufo. Unter den Flugbegleitern war die Wahlbeteiligung internen Auswertungen zufolge aber deutlich geringer als bei den Piloten. Die von Ufo angestrebte Ablösung der ver.di-Gewerkschafterin Christine Behle als Vize-Vorsitzende des Aufsichtsrates ist damit deutlich unwahrscheinlicher geworden. Ver.di ist insbesondere beim Bodenpersonal und den Lufthansa-Technikern stärker vertreten. Die Entscheidung über die Personalien wird Anfang März gefällt. dpa/nd

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