Werbung

Abgestellt

»Zentralflughafen THF«

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Als Ibrahim im Januar 2016 nach seiner Flucht vor dem Krieg in Berlin-Tempelhof ankam, war er geschockt. Dass sein neues Zuhause ein Flughafen sein würde, damit hatte er nicht gerechnet. Viele Geflüchtete hätten befürchtet, direkt in den nächsten Flieger zurück gesetzt zu werden, heißt es in »Zentralflughafen THF«. Der Dokumentarfilm von Karim Aïnouz feierte bei der Berlinale in der Sektion Panorama Weltpremiere.

Ein Jahr lang begleitete der brasilianisch-algerische Regisseur den Alltag des damals 18-jährigen Syrers. Zusammen mit rund 2.000 anderen Menschen harrt er in den zu Deutschlands zeitweise größter Notunterkunft umfunktionierten Hangars aus und träumt davon, endlich anzukommen. Tür an Tür werden Lebenswelten präsentiert, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Während draußen auf dem Tempelhofer Feld Touristen aus aller Welt feiern, Familien grillen und Jogger ihre Bahnen ziehen, sitzen die Flughafenbewohner draußen auf Festzeltbänken und schauen dem Treiben meist stumm zu.

Der 1923 in Betrieb genommene und 2008 geschlossene, geschichtsträchtige Flughafen - erst Machtsymbol der Nazis, dann als Luftbrücke - ist zur isolierten Insel der Gestrandeten mitten in der Stadt geworden. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!